Macht eine gute Figur unglücklich?

Macht eine gute Figur wirklich unglücklich? Stelle dir bitte einen Moment vor, dass das hier kein Blog Beitrag ist. Es ist hingegen eine Unterhaltung, der du zuhörst.

Ich bin kein Autor. Du bist kein Leser. Das ist das wahre Leben.

Diese Unterhaltung tut weh bis ins Mark, vielleicht mehr als jede andere Unterhaltung über Fitness. Warum? Weil es eine Reflexion dessen ist, was Viele denken, sich aber nicht zu sagen trauen.

Diese Aussagen kommen von einem meiner Kunden, jedoch könnten sie auch von mir, von dir, oder von jeder anderen Person sein.

Dies sind die Emails, die am meisten weh tun, einfach nur weil sie die unstrittige Wahrheit über die Welt der Body Transformation ausdrücken. Es geht um wesentlich mehr als um eine gute Figur, starke Oberarme oder einen flachen Bauch, wenngleich all diese Dinge wichtig sein können.

Der innere Konflikt auf dem Weg zu einer guten Figur

Ich weiß nicht wie ich es sagen soll, aber wie soll ich in der aktuellen Situation glücklich sein?

Ich vermute ich möchte wissen, wie ich meinen Körper in der aktuellen Form akzeptieren und wie ich in meinem inneren Dialog freundlicher mit mir und meiner Figur umgehen kann? Alles in allem "Wie kann ich fit und schlank denken, bevor ich meine Wunschfigur habe?"

Ich habe mich bereits auf den Weg gemacht und trainiere regelmäßig, was mir sehr gut tut, aber ich habe diese Stimme im Hinterkopf, die nicht an mein Ziel glaubt. Und wenn ich sehe, dass ich mein Ziel noch nicht erreicht habe, ist es wie eine Beleidigung für meine Bemühungen, und ich kann nicht anders als mich nicht sonderlich zu mögen und schlecht zu fühlen. Ich weiß, dass es falsch ist, jedoch halten sich die Gedanken hartnäckig in meinem Kopf. Es hat bisher nicht zu Verhaltensweisen geführt, die mich beunruhigen, aber es stört schon enorm. Wie kann ich das in den Griff kriegen?

Kreiere dein Wunschfigur Mindset

[Hinweis des Autors: Das war meine wörtliche  Antwort, bezogen auf den inneren Konflikt meines Kunden.]

Du fühlst dich frustriert? Das ist normal und leider geht es den meisten Menschen so. Aber es gibt keinen Grund dafür, dass du dich schlecht oder verlegen fühlst. Mache dir bewusst, dass es richtig ist etwas für deine Fitness zu tun und dass du dich auf dem richtigen Weg befindest. Diese Einstellung wird deinen Gemütszustand verbessern, deshalb wäre es schlecht es anders zu sehen. Der Geist braucht genau so gute Nahrung wie der Körper.

Bei der Frage nach der “Eigenliebe” ist die eigene Einstellung ausschlaggebend. Es fällt nicht leicht zuzugeben, aber wir alle wollen uns gut damit fühlen, wer wir sind und was wir tun. Eben auch in unserem Körper wollen wir uns pudelwohl fühlen. Das ist ganz natürlich.

Dennoch ist besonders wichtig, dass du dein Glück nicht von dem Erscheinungsbild deiner Figur abhängig machst. Oftmals einer der größten Herausforderungen beim Fitnesstraining, denn desto mehr Anstrengung wir in etwas reinstecken, desto mehr Bedeutung hat es für uns. Gefährlich wird es, wenn unser Selbstwertgefühl davon abhängt, was wir in dem Spiegel sehen, vielleicht gerade auch wenn wir nicht sehen, was wir sehen wollen (Bedenke: Die meisten Menschen gehen mit der eigenen Figur wesentlich härter ins Gericht, als es ein Außenstehender tun würde).

Irgendwo zwischen den Bildern von schlanken Models und komplett unförmigen Körpern liegt die Realität der Fitnesszustände vieler Menschen: negativ, aber besser als sie sich selber einschätzen; schmerzhaft, aber noch nicht schädlich für den Alltag; frustrierend, und in vielen Fällen exakt der Grund dafür, Fitnesstraining und gesunde Ernährung an den Nagel zu hängen. Das ist dann immer mehr als schade...!

Glücklicherweise muss es nicht so laufen. Bei weitem nicht. Fitness sollte dir ein gutes Gefühl geben, einen Energieschub und dein gesamtes Leben positiv beeinflussen. 

Viele Menschen konzentrieren sich leider auf die Dinge, auf die sie keinen Einfluss haben, anstatt die Dinge anzupacken, die sie ändern können.

Dein Leben setzt sich aus vielen kleinen Puzzelteilen zusammen. Und du selbst wählst diese Puzzelteile aus und erschaffst dir somit dein eigenes "Selbst". Es ist ein komplizierter Prozess, der ehrlicherweise niemals endet.

Aber du “Selbst” solltest immer eine Zusammenstellung verschiedener Puzzel sein. Du solltest dich niemals von einem oder auch zwei Puzzelteilen abhängig machen. Jeder von uns ist eine wunderbare und einzigartige Zusammenstellung von Interessen, Beziehungen, Arbeit, Hobbies, Emotionen, Gemeinschaft und noch vielen vielen anderen wertvollen Dingen.

Das Figur Portfolio

Betrachte dein Leben wie ein großes Warenhaus.

Idealerweise beziehst du dein Einkommen nicht nur aus einer Quelle. Weil eben auch mit besten Absichten etwas schief laufen und die Einkommensquelle wegfallen kann.

Wenn du also verschiedene Wege und Einkommensquellen hast, wirst du niemals entsetzt ausrufen, “Was soll ich denn jetzt machen?”

Mit deinem Leben verhält es sich ganz genau so. Du möchtest nicht untrennbar mit deinem Körperfett verbunden sein – denn es kann ja sein – dass du mehr davon hast, als dir in diesem Moment lieb ist.

Vielleicht brauchst du einen “Ausgleich” zum Beruf und fokussierst dich darauf eine stärkere Muskulatur aufzubauen, vielleicht verreist du, vielleicht setzt du ganz andere Prioritäten, die Training völlig ausschließen, oder eventuell bist du in einem Alter, indem es schwierig ist, eine schlanke Figur beizubehalten.

Oder vielleicht, nur vielleicht, sollte dein Erfolg in ganz anderen Dingen gemessen werden. In den Aktivitäten, die du vielleicht jetzt wieder bewältigen kannst, in der Art zu leben, vielleicht auch in neu gewonnenem Selbstbewusstsein. Ich weiß ganz genau, dass jeder Körper und jede Figur verändert und fit gemacht werden kann, aber der Weg dorthin gestaltet sich für jeden Menschen anders und auch die Ergebnisse sehen bei jedem Menschen anders aus. Aber genau das ist auch gut so!

Fitness ist eine Reise. Es ist ein Prozess, den man genießen und bei dem man Spaß haben sollte. Du weist dich zu motivieren über einen langen Zeitraum, du meisterst herausfordernde Trainings, lernst mehr und mehr über deinen Körper, erhältst Erkenntnisse über gesunde Ernährung und genießt was du isst und welche Resultate du damit für deine Gesundheit und deine Figur erzielst.

Alles in allem lernst du, dich und den Weg zum Ziel zu lieben. Die Anstrengung, den Schweiß, die Schinderei, die Mogeltage sowie die trainingsfreien Tage.

Und natürlich, ich möchte, dass du diese Ziele erreichst und verfolge sie mit größtem Nachdruck. Wer das tut kann unglaubliches schaffen. Wir alle können Wunder tun. 

Aber deine Lebensfreude sollte niemals ausschließlich mit diesen Zielen verknüpft sein. Es sollte lediglich ein weiteres Teil in dem Puzzel sein.

Du wirst lernen und als Person wachsen. Mache dir das immer wieder bewusst. Erinnere dich daran. Und verstehe, dass du dich selbst auf der Reise immer besser kennen lernst – dazu gehört natürlich auch das Wissen um eine gute Figur – und diese Reise wirst du so richtig genießen, sobald du dich mehr auf neue Gewohnheiten, als auf den Spiegel konzentrierst.

Genau rechtzeitig, wird beides genau so sein, wie du es dir wünschst.

Für deinen Erfolg, 

Michael Hambloch

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